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Sicherheitsschuhe mit Durchtrittschutz für maximalen Schutz am Arbeitsplatz

Der Durchtrittschutz bei Sicherheitsschuhen


Welchen Sinn er hat und wann er benötigt wird

Durchtrittsichere Sohle als Schutz für Ihre Fußsohlen

Die Verletzungsrisiken für Ihre Fußsohlen sind erheblich, wenn Sie sich viel auf Baustellen, in Lager- und Werkshallen und ganz allgemein auf Betriebsgelände bewegen. Herumliegende Nägel, Scherben und andere scharfkantige Gegenstände können durch die Laufsohlen von Schuhen eindringen und ihre Füße verletzen. Davor schützt die durchtrittsichere Sohle von Sicherheitsschuhen. Deshalb gehören Sicherheitsschuhe mit Durchtrittschutz zur persönlichen Schutzausrüstung.

Welche Sicherheitsschuhe haben Durchtrittschutz?

Aus der jeweiligen Sicherheitsklasse des Schuhs lässt sich ablesen, ob er mit Durchtrittschutz ausgestattet ist. Eine durchtrittsichere Sohle haben die Schutzklassen S1P, S3 und S5. Auch in Berufsschuhen der Klasse O3 sind durchtrittsichere Einlagen verarbeitet.

Wie wirkt ein Durchtrittschutz?

Beim Durchtrittschutz handelt es sich um eine besondere Zwischensohle, die aus Stahl oder speziellem, metallfreiem Textilgewebe bestehen kann. Sie befindet sich zwischen der äußeren Laufsohle und der innenliegenden Einlegesohle und stoppt spitze, gefährliche Gegenstände, bevor sie den Fuß von unten verletzen können.

Metallischer Durchtrittschutz oder nichtmetallischer Durchtrittschutz – Die Unterschiede

Ob Sie sich für Sicherheitsschuhe mit metallischem Durchtrittschutz entscheiden oder für einen Sicherheitsschuh mit Durchtrittschutz aus dichtgewebtem Textilgewebe wie beispielsweise hochwertigem KEVLAR, wird weitgehend vom Einsatzbereich und den spezifischen Anforderungen Ihres Arbeitsplatzes abhängen. Erfahren Sie hier Details über die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Materialien:

  • Sicherheitsschuhe mit Durchtrittschutz aus Metall

Für einen metallischen Durchtrittschutz wird in der Regel Bandstahl verwendet, der aus einer 0,7 mm starken Bandstahlplatte ausgestanzt wird. Aufgrund seiner Beschaffenheit kann die Stahl-Einlage nicht ganz bis an den Randbereich gelegt werden, sodass nur etwa 85 % der Fußsohle abgedeckt wird und am Rand ein kleiner ungeschützter Bereich verbleibt. Außerdem hat die Stahleinlage etwas mehr Gewicht als eine textile Einlage.

Der Vorteil von einem Durchtrittschutz aus Metall liegt in seiner starken Strapazierfähigkeit und dem hochgradigen Schutz selbst vor massiven, sehr spitzen und scharfen Gegenständen wie harten Nägeln, die durch die Stahlsohle abgebogen werden. Außerdem ergibt sich durch die Einlage aus Stahl eine gewisse Sohlenversteifung und damit ein erhöhter Torsionsschutz.

Ein gelungenes Beispiel für einen solchen Sicherheitsschuh mit Durchtrittschutz aus Stahl wäre der robuste ELTEN Sicherheitsstiefel MILES Mid ESD S3.

  • Sicherheitsschuhe mit nichtmetallischem Durchtrittschutz

Ein textiler Durchtrittschutz wird aus mehreren Lagen von dicht gewebtem Textil gearbeitet, wobei oft hochwertiges KEVLAR-Gewebe als Schutzbarriere für zuverlässigen Durchtrittschutz verwendet wird. Diese Einlage ist nicht ganz so strapazierfähig wie eine Stahleinlage. Sehr dünne und spitze Gegenstände können hier etwas leichter durchdringen als bei einer Einlage aus Stahl. Auch Verformungen, beispielsweise durch schneidende Glasscherben sowie höhere Krafteinwirkung wie beim Abspringen von Stufen und Erhöhungen sind nicht ganz auszuschließen.

Allerdings hat textiler bzw. metallfreier Durchtrittschutz auch einige wesentliche Vorteile. Zum einen deckt er die gesamte Fußsohle ab und schützt damit bis in den Randbereich der Sohle. Zum anderen ist eine Zwischensohle aus Textil leichter und flexibler, was dem Laufkomfort spürbar zugutekommt. Darüber hinaus können sich durch das textile Material kaum Wärmebrücken bilden. In kalten Arbeitsumgebungen kann diese Eigenschaft sehr von Vorteil sein.

Als komplett metallfreier Sicherheitsschuh bietet sich beispielsweise der HAIX Connexis Safety T T S1P an.

Alternativ punktet der sehr sportliche ELTEN Sicherheitsschuh MELLI Grey Low S1P mit unsichtbarer Stahlkappe und metallfreiem Durchtrittschutz.

Wo kommt welcher Durchtrittschutz zum Einsatz?

Es spielt hinsichtlich der Wahl des Durchtrittschutzes durchaus eine Rolle, wo die Sicherheitsschuhe getragen werden. Durch scharfkantige Gegenstände und spitze Teile wie sie am Boden von Baustellen oder Schrottplätzen vorkommen kann schon mal ein kleines Loch in der Laufsohle entstehen, durch das dann Feuchtigkeit ins Innere des Schuhs gelangen kann. Für solche Umgebungen mit harten Arbeitsbedingungen ist also ein Durchtrittschutz aus Metall absolut empfehlenswert. In Lagerbereichen und Industriehallen dagegen, wo oft viel gelaufen wird und längere Strecken zu bewältigen sind, sind leichtere Sicherheitsschuhe mit textilen Einlagen durchaus eine praktikable Alternative.

Wie wird der Durchtrittschutz geprüft?

Selbstverständlich unterliegen Sicherheitsschuhe einer entsprechenden Prüfung, um der vorgeschriebenen Norm EN ISO 20345 zu entsprechen. Dabei wird auch der Widerstand der Durchtritthemmung getestet, und zwar indem ein stumpfer Prüfnagel mit einem 4,5 mm starken Durchmesser mit einer Kraft von 1.100 Newton auf die Einlage gedrückt wird. Die Einheit von 1.100 Newton entspricht einer statischen Belastung von ungefähr 110 kg. Diese Zahl hört sich zunächst nach einem sehr hohen Druck an, kann aber ohne weiteres durch normale Gehbewegungen oder das Herunterspringen von kleinen Erhöhungen wie Mauerabsätzen erreicht werden. Dabei genügt bereits ein Körpergewicht von etwa 80 kg, wozu auch Kleidung und am Körper getragene Werkzeuge zählen.

Mit Sicherheitsschuhen von bamiro auf Nummer sicher gehen

Um letztendlich die richtige Entscheidung zu treffen, ist die Beratung im Fachgeschäft allemal hilfreich. Schließlich sollen Ihre durchtrittsicheren Schuhe zuverlässig schützen und Ihren Arbeitsalltag sicher und bequem begleiten.